Was ist Reflexzonen-Therapie

Die Reflexzonen-Therapie umfasst weit mehr als die meistbekannte Fussreflexzonen-Massage.
Bei der Reflexzonen-Therapie werden Reflexzonen am ganzen Körper mit speziellen Grifftechniken behandelt. Das Ziel der Reflexzonen-Therapie ist es, die Regulations- und Selbstheilungskräfte des Körpers anzuregen und gleichzeitig zu stärken.

Grundlage der Reflexzonen-Therapie ist, dass sich der Körper in seiner Gesamtheit jeweils in einzelnen Körperteilen spiegelt. Die Reflexzonen sind über Nervenverbindungen mit den Organen verbunden. Reflexzonen-Therapeuten nutzen verschiedene Reflexzonen-Systeme als Grundlage für Ihre Behandlung.

Zwischen einer Reflexzone und dem dazugehörigen Organ besteht eine enge Verbindung: Kommt es in einem Organ zu einer Funktionsstörung oder eine krankhaften Veränderung, so stellt dies für die korrespondierende Reflexzone einen Reiz dar, den sie mit einer bestimmten Reaktion beantwortet. Diese „Antwort“ kann sich in Form von Schmerzen, Berührungsempfindlichkeit oder durch Auffälligkeiten im Gewebe oder im Energiefluss äussern. Die Reflexzonen-Therapie macht sich diese Verbindungen zwischen inneren Organen und Hautzonen zu Nutze.

Zu den Reflexzonen-Systemen gehören unter anderem:

Die Hautzonen (Head’schen Zonen oder Dermatome genannt):
Die Hautzonen sind Hautareale, die jeweils von Rückenmarksnerven innerviert werden und über Nervenverbindungen mit bestimmten Körperorganen verbunden sind.

Die Fussreflexzonen:
Unsere Füsse sind eine Landkarte des Körpers. Ist ein Organ oder Körperteil krank oder gefährdet, schmerzt der entsprechende Punkt auf der Fusssohle – machmal erst auf Druck. Als grobe Einteilung gilt: Die Zehen spiegeln den Kopf und Hals, der Mittelfuss den Brustbaum, Knöchel und Fersen den Bauch und das Becken wider.
Vorbeugend oder bei akuten Beschwerden können die entsprechenden Punkte auf unseren Fusssohlen massiert werden. Ganz allgemein fördert eine Fussreflexzonen-Massage das wohlbefinden und kann sich auf ein besseres Einschlafen sowie die Tiefe des Schlafes auswirken. Die Fussreflexzonen-Massage wirkt vor allem beruhigend.

Die Handreflexzonen:
Wie bei den Fussreflexzonen widerspiegelt sich unser Körper auch auf der Hand. Die Handreflexzonen-Massage wirkt vor allem anregend.

Die Ohrreflexzonen:
Die Ohrmuschel wird mit einer bestimmten Technik nach drucksensiblen Punkten untersucht und bildet somit einen sicheren Wegweiser für die Befundaufnahme. Die auffälligen Reflexzonen werden mit Hilfe eines kleinen Metallstäbchens stimuliert und erzielen somit eine Veränderung der Störung in der Peripherie. Funktionelle oder energetische Störungen in zugeordneten Organen, Drüsen oder Körperstrukturen werden somit positiv beeinflusst und können gelöst werden. Vor allem bei akuten oder chronischen Schmerzzuständen wirkt die Ohrreflexzonen-Behandlung sehr effektiv.

Schädelreflexzonen:
Bei gesundheitlicher Störung am Bewegungsapparat, der Sinnesorgane oder des Nervensystems werden entsprechende Zonen am Schädel, dem Bauch und dem Hals empfindlich. Schädelreflexzonen-Massage führt zu einer Verminderung der Beschwerden, die vom Patienten schon während der Behandlung positiv bemerkt werden können.

sanfte Wirbelsäulenbehandlung:
Mit dieser Methode werden Blockaden gelöst. Die Behandlung beginnt im Beckenbereich und geht über die Wirbelsäule hoch bis zum Schultergürtel und der Halswirbelsäule. Wirbelsäulengelenke werden sanft mobilisiert und dabei in ihre Normalposition bewegt. Die Wirbelsäule wird nach und nach aufgerichtet, dabei wird eine angenehme Entspannung der Rückenmuskulatur herbeigeführt.